Der Granatapfel
Kulturelles
Bereits in der Antike galt der Granatapfel als Symbol der Fruchtbarkeit und des Lebens und wurden verschiedenen Göttinnen und Göttern wie z.B. Aphrodite, Hera oder Adonis zugeteilt. Seinen Namen erhielt er aufgrund der zahlreichen Samen im Inneren der Frucht, welche „grana“ genannt wurden. Seine im Sommer geöffneten leuchtend roten Blüten beschäftigten schon seit jeher die Phantasie der Menschen und auch in der Bibel findet man im alten Testament den Granatapfel erwähnt: Seine runde Form gleicht der Schönheit einer Frau und sein Nektar ist der Saft der Liebenden. Das Geschoss „Granate“ verdankt ihm ebenso seinen Namen wie der Halbedelstein „Granat“, dem man heilsame Eigenschaften zuschrieb.
Was macht den Granatapfel nun so wertvoll für unsere Gesundheit?
Während die Ägypter den Granatapfel vor allem wegen seiner Wirksamkeit gegen Darmparasiten zu schätzen wussten, stehen heute vor allem seine zellschützenden, also antioxidativen Eigenschaften im Vordergrund. Man weiß heute, dass Herz-Kreislauferkrankungen, Krebserkrankungen und der Alterungsprozess oft die Folge einer Schädigung unseres Erbgutes durch so genannte freie Radikale Erbgut entstehen. Zu den sekundären Pflanzeninhaltsstoffen des Granatapfels gehört nun ein besonders hoher Anteil an Schutzstoffen gegen diese freien Radikale. Zu keiner anderen Frucht sind in den letzten Jahren mehr positive Studien veröffentlicht worden als zum Granatapfel, dessen antioxidative Kraft die von Rotwein oder Grünem Tee bei weitem übertrifft.
Welche Erkrankungen profitieren besonders vom Granatapfel?
Hervorzuheben ist sicherlich seine besondere Wirkung bei Prostatakrebs. Es konnte nachgewiesen werden, dass Granatapfelsaft die Ausbreitung des Krebses signifikant verringern kann. Belegt wird diese Wirkung durch die Stabilisierung des PSA-Wertes ,der als Verlaufskontrollwert bei Prostatakrebs angesehen wird. Je langsamer dieser Wert ansteigt, desto länger ist normalerweise die Lebenserwartung: Bei Einnahme von Granatapfelsaft steigt dieser Wert bis zu 4 mal langsamer an.
Weiters hat Granatapfelsaft eine vorbeugende Wirkung für gesunde Gefäße und ein gesundes Herz, Arteriosklerose und Alzheimer, verbessert die Durchblutung des Herzens und unterstützt bei Angina pectoris und Bluthochdruck.
Laut einer Studie erhöht der einjährige Genuss von täglich einem Glas Granatapfelsaft (250 ml) den antioxidativen Schutz unseres Körpers um 130%. Und wer weiß, vielleicht war das Ambrosia der griechischen Götter, welches sie unsterblich machte und ihr turbulentes Liebesleben beeinflusst hat, in Wirklichkeit tatsächlich ein Granatapfelelixier…..
Und was macht die Frucht für die äußerliche Anwendung interessant?
In der Kosmetik spielt vor allem das aus den Kernen gewonnene Öl eine Rolle. Durch Kaltpressung in der Ölmühle der kleinen Kerne aus 500 kg Granatäpfeln wird 1 Kilogramm fettes Öl gewonnen.
Dieses gilt als hervorragendes Pflegeöl für trockene und beanspruchte Haut, regt die Zellerneuerung an, mindert Pigmentflecken und verzögert die vorschnelle Hautalterung.
Wichtig bei Saft und Öl: Nur hochwertige Produkte, wenn möglich bio mit ausreichender Konzentration der wertvollen Inhaltsstoffe verwenden.
Jungbrunnenrezept:
500 g Rohrzucker
375 g lauwarmes Wasser, darin den Zucker auflösen
750 ml Granatapfel-Muttersaft
2 gtt Rose türkisch
3 gtt Mandarine rot
gut miteinander verrühren und ca. 1:7 mit Mineralwasser oder Sekt verdünnen.
Arganöl
Der Arganbaum oder auch „Eisenholzbaum zählt zu den ältesten Bäumen der Welt, ist vor allem in Marokko beheimatet und ist Bestandteil der Kultur der Berber, die seit Jahrhunderten von und mit dem Arganbaum leben.
Das Öl wird aus der Frucht des Baumes gewonnen, welches in der Gastronomie und vor allem in der Kosmetik Anwendung findet. Es zeichnet sich aus durch seine goldene Farbe und seinen intensiven Geruch.
Gewinnung
Die traditionelle Gewinnung – Handpressung - war und ist seit jeher Frauensache und ist sehr aufwendig:
Nach dem Sammeln und Trocknen der Früchte wird das Fruchtfleisch von den Kernen entfernt und fehlerhafte kerne aussortiert. Die harten Kerne werden danach mittels Stein aufgeklopft und die darin enthaltenen Mandeln auf offenem Feuer leicht angeröstet. Anschließend werden die Mandeln zermahlen und mit Wasser solange zu einem Brei gerührt, bis das Öl aus der Masse heraustritt.
Vorteil gegenüber mechanischer Verarbeitung: Inhaltsstoffe, Qualität und Herkunft sichergestellt. Nachteil: der höhere Preis
Die äußerliche Wirkung von Arganöl beruht
![]() | auf seinem relativ hohen Gehalt an Vitamin E, welches freie Radikale abwehrt und so die Haut schützt ungesättigte Fettsäuren sichern den Feuchtigkeitsgehalt der Haut und ihre Elastizität auf der zellerneuernden Wirkung Arganöl bewirkt dass die Wasser-Fettschicht der Haut wieder aufgebaut wird und so ein Anstieg an Nährstoffen in den Hautzellen erfolgt. auf seiner Ähnlichkeit mit dem Hauttalg, wird daher sehr gut von der Haut aufgenommen. Ideal für anspruchsvolle, trockene Haut und bei Hautproblemen Als Gesichtspflegeöl ideal unter der tägliche Pflege auftragen als Körperpflegeöl wunderbar nach der Sauna, Heizperiode |
Fastenzeit – natürliche Hilfen um den Stoffwechsel anzuregen:
Flüssigkeit ist das Zauberwort!
Pflanzensäfte und –elixiere sind optimale Helferlein bei der Frühlingskur:
Die darin enthaltenen Bitterstoffe sind basisch und sorgen für einen ausgewogenen Säure- Basenhaushalt, wichtig bei Gewichtsreduktion.
Bitter Elixier oder „Tintura amara“ in Kombination mit Brennnessel oder Artischocken/Mariendistelelixieren sorgt sie für eine Steigerung des Fettstoffwechsels.
Für Teetrinker: 2 bis 3 Liter pro Tag Flüssigkeit sollten es schon sein:
Löwenzahn, Mariendistel, Schafgarbe, Kümmel, Pfefferminze wirken stoffwechselanregend, Brennessel und Birke unterstützen die Nierentätigkeit
Am besten: Entschlackungstee - Stoffwechseltee
Matetee dämpft das Hungergefühl. Kurmäßige Anwendung empfohlen!
Quelle: apotheker.or.at







