Wir geben Tipps, damit das Aufhören leichter fällt
Weltweit sterben derzeit nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jährlich über vier Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen tabakbedingter Krankheiten.
Diese Zahl wird sich innerhalb der nächsten Jahrzehnte auf rund 10 Millionen pro Jahr erhöhen, wenn gegen diese Entwicklung nichts unternommen wird. Der Konsum von Tabak ist in Industrieländern wie Österreich die bedeutendste Ursache vermeidbarer Krankheiten und Todesfälle. Die Hälfte aller langjährigen Raucher stirbt vorzeitig, wobei hiervon wiederum die Hälfte aller Todesfälle bereits im mittleren Lebensalter, zwischen 35 und 69 Jahren, eintritt. In Österreich sterben pro Jahr rund 14.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums.
Damit verursacht das Rauchen jährlich mehr Todesfälle als Aids, Alkohol, illegale Drogen, Verkehrsunfälle, Morde und Selbstmorde zusammengenommen. Den Krankenkassen entstehen durch die Folgeerkrankungen (Krebs, Herz- und Kreislauferkrankungen, chronische Lungenerkrankungen) nach vorsichtigen Schätzungen Kosten von rund zwei Milliarden Euro, dies sind rund 20 Prozent der Versicherungsleistungen aller Krankenversicherungsträger.
Framework Convention on Tobacco Control
Die Weltgesundheitsorganisation hat eine weltweite Tabakkontrolle vorgeschlagen. "Framework Convention on Tobacco Control" (FCTC) nennt sich das Abkommen, das alle Bereiche eines Staates verpflichtet, wirksame MaĂźnahmen der Tabakkontrolle durchzusetzen. Link zum Framework CTC. Hilfe aus der Apotheke
Wer mit dem Rauchen aufhören möchte, ist in den Apotheken bestens beraten. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Chancen steigen, zum Nichtraucher zu werden, wenn man Hilfe bekommt.
![]() | Holen Sie sich Unterstützung in Ihrer Apotheke. Gerade bei Präparaten zum Nikotinersatz – also etwa Kaugummi, Inhalator und Tabletten – ist dierichtige Anwendung besonders wichtig. So dürfen z.B. die Tabletten nicht zerbissen oder mit einem Schluck Wasser getrunken werden.Vielmehr müssen sie - unter die Zunge gelegt – langsam zergehen. Der Kaugummi muss trotz eines manchmal auftretenden leichten Brennens ander Mundschleimhaut lange genug im Mund behalten werden. Für die richtige Anwendungempfiehlt sich daher ein Beratungsgespräch in der Apotheke, auch um das für den jeweiligen Raucher am besten geeignete Ersatzmittel zu finden. |







