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Winter = Erkältungszeit: So stärken Sie Ihre Abwehrkräfte
15.01.09
Rubrik: Tipps

Von: Mag R Schwitzer

Warum gibt es im Winter häufiger Erkältungskrankheiten?

Durch kalte, nasse Füße wird die Anfälligkeit für eine Erkältung erhöht. In der Folge wird nämlich auch die Durchblutung der schützenden Atemwegsschleimhaut vermindert. Die herabgesetzte Durchblutung bedeutet, dass über das Blut weniger Abwehrkörper herangeschafft werden.
Auch ungewohnte oder übermäßige sportliche Belastungen, falsche Ernährung, Stress und andere Faktoren können das Immunsystem schwächen. Vor Fremdkörpern wie z. B. Viren kann sich der Organismus dann nicht mehr effektiv schützen – es kommt zur Erkrankung.

Die Waffen des Immunsystems? Das Immunsystem des menschlichen Körpers ist außerordentlich komplex. Die unspezifische Abwehr ist in der Lage, Fremdkörper und Krankheitserreger allgemeiner Art bereits beim ersten Kontakt unschädlich zu machen. Diesen Teil des Immunsystems kann man durch diverse pflanzliche Stoffe unterstützen. Krankheitserreger, die durch die Atemluft in die Luftwege geraten, bleiben dort am - von der Schleimhaut gebildeten - Schleim hängen und werden durch den Schlag der Flimmerhaare aus dem Körper geschleust. Niesen oder Husten dienen dem gleichen Ziel. (Zu den Abwehrzellen des unspezifischen Systems, auch Fresszellen (= Phagozyten) genannt, gehören Granulozyten (eine Form weißer Blutkörperchen), Makrophagen und Mastzellen.)

Die spezifische Abwehr entwickelt sich im Gegensatz zur unspezifischen erst in der direkten Auseinandersetzung mit einem bestimmten Krankheitserreger. z.B. durch Impfungen (Sie wird daher auch als erworbene Immunität bezeichnet.)


Tipps zum Vorbeugen


Zusätzlich sollte man besonders in der Grippezeit Menschenansammlungen, vor allem aber die Nähe zu hustenden und niesenden Menschen, vermeiden.

Unterschied zwischen Grippe und grippalem Infekt? Grippe (Influenza) ist eine Infektion der Atemwege durch so genannte Influenza-Viren. Sie schädigen die Schleimhaut der Atemwege und ermöglichen den Eintritt von viralen Giftstoffen (Toxine) oder bestimmten Bakterien in den Körper. Ein grippaler Infekt ist eine Infektion der oberen Luftwege mit Krankheitserregern, meist Viren, die besonders leicht auf andere Menschen übertragbar sind. Verursacher der Grippe sind Influenza-Viren, die in der Regel über Tröpfcheninfektion (z.B. Niesen, Husten) von Mensch zu Mensch übertragen werden.

Der typische Verlauf einer Grippe ist:

Oft schlagartiger Krankheitsbeginnhohes Fieber (oft höher als 39°C) und Frösteln Muskel- und Gliederschmerzen Kopfschmerzen Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Schwächegefühl Halsschmerzen und Schluckbeschwerden trockener Husten, oft mit zähem Schleim Augenbrennen und Lichtempfindlichkeit

Gegen die Grippe können Sie sich impfen lassen. Der Impfschutz beginnt etwa zwei Wochen nach der Impfung. Allgemein ist die Grippeimpfung sehr gut verträglich Ein grippaler Infekt ist eine Infektion der oberen Luftwege mit Krankheitserregern, meist Viren, die besonders leicht auf andere Menschen übertragbar sind. Folgende Beschwerden treten häufig auf:

Müdigkeit, Niedergeschlagenheit Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen leichtes Fieber die Nase beginnt zu rinnen, zunächst wässrig-klares Sekret, das nach und nach dickflüssig, bei einer bakteriellen Infektion grüngelb wird angeschwollenen Nasenschleimhäute, die das Atmen durch die Nase schwierig machen und für das Druckgefühl in den Ohren verantwortlich sind zuletzt kommt oft noch Husten hinzu.


Womit kann ich mein Immunsystem unterstützen?

Neben den allgemeinen vorbeugenden Maßnahmen wie ausgewogene Ernährung etc.
gibt es noch einige pflanzliche Arzneimittel , die das Immunsystem stärken können z.b. Echinacea (Sonnenhut) Bei den Indianern spielte der Sonnenhut eine zentrale Rolle Grundsätzlich sollte Echinacea aber nicht länger als acht Wochen angewendet werden. Weitere Pflanzen, die unterstützend wirken, sind Baptisia (Wilder Indigo) oder der Lebensbaum (Thuja) , die die abwehrenden weißen Blutkörperchen und die Immunzellen des Lymphsystems aktivieren. Weniger bekannt bei uns ist die Kapland-Pelargonie (Umckaloabo Die Kapland-Pelargonie wurde von den Medizinmännern des Zulu-Volkes entdeckt und hat einen 3-facher Wirkmechanismus:


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Vitamin C, Zink, Selen In der kalten Jahreszeit ist es ganz besonders wichtig, viel frisches Obst und Gemüse zu essen. Zitrusfrüchte, Sanddorn oder rote Paprika sind ideale Vitamin C Lieferanten.
Neben Vitamin C stärkt auch Zink das Immunsystem. Besonders reichlich steckt es in Vollkorngetreide, Milchprodukten und Muskelfleisch. Hier der Vitamin-C-Gehalt einiger Früchte bzw. Gemüse je 100 g, geordnet nach absteigendem Vitamin-C-Gehalt:


Bildung von Bindegewebe; Folsäure und Eisen werden vom Körper nur in Anwesenheit von Vitamin C aufgenommen; Vorbeugung von Erkältungskrankheiten.

Zur Unterstützung des Immunsystems erhöhte Menge Vitamin C nötig. 1000mg!! (= 2 kg Zitronen oder Orangen).
Wasserlöslich, deshalb in kleinen Dosen oder als Retardpräparat, das heißt Wirkstoff wird schön langsam über 24 h freigesetzt
Quelle:www.apotheker.or.at


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