Montag bis Freitag
0800 -  1830
Samstag
0800 - 1700

Name:
E-Mail:
Captcha:

Bereitschaftsdienst heute Nacht:
05.09.2010
Apotheke Vomp
An der Leiten 15
6134 Vomp
Telefon: 05242/203 00

Bereitschaftsdienst morgen Nacht:
06.09.2010
Marien-Apotheke
Burggasse 7
6130 Schwaz
Telefon: (05242) 622 80

Ärzte Wochenend- & Feiertagsdienste

Gefällt Ihnen unsere neue Homepage
Ja
Nein

Internethandel: Warnung vor Fortodol
25.03.09

Foto: Hela Pharma Norge AS

Rubrik: Aktuelles

Von: Mag. R Schwitzer

Gefahr schwerer Leberschädigung - bereits ein Todesfall

Vertrieb gesundheitsgefährdender Erzeugnisse über das Internet: Bei dem als "Nahrungsergänzungsmittel" vertriebenen Erzeugnis namens "Fortodol" handelt es sich um Kapseln, die in Glasgefäßen zu je 40 oder 100 Stück durch das Unternehmen "Hela Pharma AB" vertrieben werden. Die Zutaten stammen vermutlich aus Indien, verarbeitet wurden sie in Mexiko und abgefüllt in Kapseln in den USA durch die Firma "Donsbach".In einer Warnmeldung des Europäischen Schnellwarnsystems für Lebensmittel und Futtermittel informieren die zuständigen Behörden aus Schweden darüber, dass das Erzeugnis "Fortodol" aufgrund eines schwedischen Analysenzertifikates beanstandet wird: Nachgewiesen wurden Nimesulid, Kurkuma-Extrakt und DL-Phenylalanin. Nimesulid wird eine entzündungshemmende Wirkung zugesprochen, ist allerdings in Europa nicht zugelassen. In einigen Kapseln wurden bis zu 50 mg dieser Substanz nachgewiesen.

Am 24.02.2009 wurde das Produkt in Schweden vom Markt genommen. Im Vereinigten Königreich wird das Produkt auch unter dem Namen "Miradin" vertrieben. "Fortodol" ist dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit nicht wie vorgeschrieben angezeigt worden, kann aber über das Internet über einschlägige Webseiten in deutscher Sprache bezogen werden. Dort wird es unter dem Namen "Leppin Miridin formerly" oder "Re-Lev-it 90 capsules" vertrieben.


Untersucht wurde das Erzeugnis "Fortodol" aufgrund einer Verbraucherbeschwerde. Beim Verzehr von "Fortodol" besteht die
Gefahr schwerer Leberschädigung. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand sind in Schweden und Norwegen bislang neun Personen betroffen, eine Person mit Todesfolge. Deshalb wurde in Schweden und Norwegen die Öffentlichkeit bereits vor dem Erzeugnis gewarnt:
http://www.funbeat.se/discussion/show.aspx?ThreadID=263746

http://matportalen.no/Matportalen/artikler/2009/2/1235568088.34
Quelle: Presseaussendung Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) Berlin

Quelle: Apotheker.or.at


top
top top
top