PKA

DAS TEAM IN DER APOTHEKE:

Da gibt es einmal die selbständigen und angestellten Apotheker . Apotheker wird man, indem man auf der Universität Pharmazie studiert. Nur der Magister der Pharmazie darf - nach einer gewissen Berufspraxis (sogenanntes Aspirantenjahr und Quinquennium), spezielle pharmazeutische Tätigkeiten ausüben, eine Apotheke leiten, besitzen oder unter bestimmten Voraussetzungen eröffnen. Seine Rechte und Pflichten sind, wie bei anderen freien Berufen (Ärzte, Rechtsanwälte, Notare etc.) ganz genau gesetzlich geregelt.


Der Apotheker hat aber auch einen Assistenten. Dieser Assistent heißt Pharmazeutisch-kaufmännische(r) Assistent(in) (PKA) und ist - vereinfacht gesagt - primär für kaufmännische Tä tigkeiten in der Apotheke wie Buchführung, Abrechnung, Preiskalkulation, Logistik, Kostenrechnung und Inventur und für den selbständigen und eigenverantwortlichen Verkauf von Waren, die zwar keine Medikamente sind, aber im weitesten Sinn der Gesundheit dienen (von Verbandstoffen bis zur Spezialkosmetik, von Heilkräutern bis zur Babynahrung) zuständig. Weiters helfen PKA bei pharmazeutischen Tätigkeiten, wie bei der Herstellung von Arzneimitteln in der Apotheke mit (daher war die alte, bis 1994 für diesen Beruf übliche Bezeichnung "Apothekenhelfer"), kennen sich bestens mit der Apotheken-EDV aus und gestalten die Werbung z.B. im Apothekenschaufenster.

Damit haben wir das Apothekenteam kurz vorgestellt. Pharmazeutisch-kaufmännische Assistenten werden gemäß ihrer Ausbildung in die höchstbezahlte Beschäftigungsgruppe eingereiht, die für das Apothekenpersonal - mit Ausnahme der Apotheker - vorgesehen ist. Der Arbeitsbereich eines PKA ist der Verkaufsraum (die Offizin) genauso wie das Labor, Büro oder Lager, und dementsprechend interessant und abwechslungsreich ist sein Beruf. Darüber hinaus haben aber auch die Pharmazeutisch-kaufmännischen Assistenten sämtliche beruflichen Vorteile einer abgeschlossenen Lehrausbildung, die auf viele andere Berufe ganz oder teilweise angerechnet wird.

WIE WIRD MAN PHARMAZEUTISCH-KAUFMÄNNISCHE(R) ASSISTENTIN / ASSISTENT (PKA) ?

Zugleich mit der Änderung der Berufsbezeichnung von "Apothekenhelfer” in "PKA” wurde auch die Ausbildung wesentlich verbessert. PHARMAZEUTISCH-KAUFMÄNNISCHE ASSISTENZ (Assistentin / Assistent) ist ein moderner, dynamischer, vielseitiger und abwechslungsreicher Beruf.

Nach Erfüllung der Schulpflicht arbeitet man drei Jahre als Lehrling in einer Apotheke (für Maturanten verkürzt sich die Lehrzeit auf zwei Jahre), besucht während dieser Zeit die Berufsschule, wo neben Wirtschaftskunde und Rechnungswesen der spezielle Fachunterricht in Chemie, Physik und Botanik sowie Gesundheitslehre und Kundenberatung am Stundenplan steht. Die Ausbildung zum PKA schließt mit der Lehrabschlussprüfung ab.

Verwandte Lehrberufe sind andere kaufmännische Berufe, Chemielaborant, Hotelassistent und Drogist. Wer bereits die Lehrabschlussprüfung eines dieser verwandten Lehrberufe abgelegt hat, erspart sich zur Gänze die neue Lehrzeit. Er kann direkt zur Lehrabschlussprüfung für PKA antreten. Das gleiche gilt umgekehrt: Wer die PKA-Lehrabschlussprüfung abgelegt hat, kann ohne Lehrzeit zur Lehrabschlussprüfung eines verwandten Lehrberufes antreten. Lediglich für den Lehrberuf Chemielaborant benötigt man davor eine zusätzliche fachliche Tätigkeit von einem halben Jahr. Damit eröffnet sich für einen geprüften PKA ein weiteres Arbeitsfeld.

Link: PKA ein tollter Job

ZURÜCK
Marien Apotheke Schwaz - 6130 Schwaz - Burggasse 7
Telefon: 05242/62280 - Fax: 05242/62280-4 - E-Mail: r.schwitzer@tirol.com