Kinderkrankheiten

Welche Unterstützung kann ich geben, wenn ein Kind krank ist, bis der Arzt kommt?
Wo ist die Grenze der Selbstmedikation, wann brauche ich den Arzt?
Was kann ich zusätzlich tun, wenn der Arzt konsultiert war?

Wann und warum werden Kinder krank?

Infektionskrankheiten müssen irgendwann beim ersten Kontakt durchgemacht werden, deswegen werden Kinder häufiger krank.
Sind Kinder dauernd anfällig, kann dies von einem schwachen Immunsystem kommen.
Weitere Gründe können sein, dass das Kind körperlich oder seelisch überfordert ist (z.B. Kind hat Windpocken am ersten Arbeitstag der Mutter). Kinder sind aus dem Gleichgewicht gebracht.

Jede Krankheit hat einen Sinn!

Therapien:

Achtung:
Neugeborene und Säuglinge bis zu einem halben Jahr unbedingt vom Arzt untersuchen lassen! Kinder mit länger dauerndem Fieber auch!

Was ist Fieber?

Körpertemperatur ab 38,5 °C
ab 37,5°C erhöhte Temperatur rektal gemessen
Fieber kann auch entstehen durch starkes Herumtoben, dann bitte nach einer halben bis ganzen Stunde noch mal messen!
Fieber regt die Aktivität der Lymphozyten an (Immunabwehr), steigert unspezifisch die Infektionsabwehr (Phagozytose) und erhöht die Beweglichkeit der weißen Blutkörperchen (Leukozytenmigration).

Aber:
hohes Fieber kann zu Verwirrtheitszuständen und auch zu Fieberkrampf führen!

Was tun bei Fieber?

Zuerst Ruhe bewahren! Kind spürt die Unruhe der Eltern und steigert sich selbst in Angst rein. Genau beobachten! das ist speziell für die homöopathische Therapie sehr wichtig.

W-Fragen:

Therapievorschläge bis der Arzt kommt

Bei Kindern mit Fieberkrämpfen unbedingt mit dem Arzt durchsprechen, was man machen kann!

In meiner Apotheke bekommen Sie Myrtenbalsam, Massageöl mit Eucalyptus radiatus, Engelwurzsalbe bei Schnupfen, Majoranbutter, ätherische Ölmischung für die Duftlampe bei Erkältungen speziell auch für Kinder.

Homöopathische Mittel bei Kinderkrankheiten

Dosierung:

1 Dosis: 1 Tablette oder 5 - 10 Globuli oder 5 - 10 Tropfen

für homöopathische Behandlung ist die genaue Beobachtung sehr wichtigModalitäten:

Einige Mittel:

Bei kleinen Kindern und bei längeranhaltenden Erkrankungen ist es unbedingt notwendig, beim Arzt abzuklären, was für eine Erkrankung vorliegt, es ist aber auch wichtig, dass Eltern einen gewissen Teil der Verantwortung selbst übernehmen lernen. Wenn Eltern zu ängstlich erscheinen, kommt der Arzt in einen gewissen Handlungsdruck und verschreibt stärkere Medikamente, wie wenn Eltern zu erkennen geben, dass sie es auch mit etwas leichterem versuchen wollen. Wenn wir homöopathische Mittel einsetzen, denken Sie daran, dass es bei der ersten Anwendung auch eine sogenannte Erstverschlimmerung geben kann, d.h. auf die erste Dosis gibt es einen Reiz, der den Krankheitszustand verschlimmert, was aber nach kurzer Zeit nachlässt und dann zur Besserung anhält.

Bei Erstverschlimmerung

zuerst Abklingen der ersten Reaktion abwarten, dann erneute Dosis des Mittels. Wenn kein homöopathisches Mittel passt, dann lieber ein pflanzliches Mittel verwenden.

Bei Durchfall und Erbrechen

ganz wichtig: Kinder dürfen nicht austrocknen (Haut schlägt Falten). Einläufe, viel trinken, Elektrolytlösung, ev. getrocknete Heidelbeeren, Veratr alb., Arsen. alb.

Wenn Antibiotika notwendig waren

dann unbedingt hinterher Darmsanierung mit Darmbakterien, Naturjoghurt, mit Sulfur oder Okoubaka ausleiten.

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