Montag bis Freitag
0800 -  1830
Samstag
0800 - 1700

Name:
E-Mail:
Captcha:

Bereitschaftsdienst heute Nacht:
28.07.2010
Apotheke Vomp
An der Leiten 15
6134 Vomp
Telefon: 05242/203 00

Bereitschaftsdienst morgen Nacht:
29.07.2010
Karwendel-Apotheke
Schalserstrasse 1 a
6200 Jenbach
Telefon: (05244) 622 35

Ärzte Wochenend- & Feiertagsdienste

Gefällt Ihnen unsere neue Homepage
Ja
Nein

Grundlagen

Das Gleichgewicht von seelischem und körperlichem Wohlbefinden ist die Voraussetzung für lang anhaltende Vitalität und Gesundheit bis ins hohe Alter. Von der Schulmedizin weitestgehend unbeachtet, gilt "chronische Übersäuerung" des Menschen in der Naturheilkunde als einer der häufigsten und schädlichsten aller gesundheitlicher Belastungsfaktoren. Das "innere Milieu" des Organismus, die Einhaltung bestimmter Parameter für die Körpertemperatur, den Blutzuckerspiegel, die Menge der Körperflüssigkeit, den O2- und CO2-Partialdruck sowie den Blut-pH-Wert (7,35 – 7,45) bedingt ein optimales Funktionieren aller Regelsysteme. Der Blut-pH-Wert ist eine besonders störanfällige Regelgröße. Daher stellen gleich mehrere Organe wie Blut, Darm, Leber, Nieren und Lungen, Puffersysteme zur Konstanthaltung bereit. Hinzu kommt das Bindegewebe mit seinen kollagenen Fasern, die überschüssige Säure deponieren können. Werden jedoch diese Puffersysteme langfristig überlastet, kann es zu einer chronischen Übersäuerung, der "chronischen Azidose", kommen.

Ursachen einer vermehrten Säurebelastung

Grob vereinfacht können die Ursachen in drei Gruppen unterteilt werden:

  • vermehrte Säureaufnahme über die Ernährung mit häufigem Konsum saurer bzw. Säure bildender Nahrungsmittel, wie Fleisch, Wurst, Käse, Eier, Süßigkeiten, Kaffee und Alkohol, Fast Food, Essen in Hektik und spät abends sowie vermehrter Stress am Arbeitsplatz und zu Hause.
  • verminderte Basenaufnahme durch zu wenig Konsum basischer bzw. neutraler Nahrungsmittel, wie Gemüse, Obst, Getreide, Kartoffeln.
  • verminderte Säureausscheidung durch Bewegungsmangel, Flüssigkeitsdefizite und zu wenig Schwitzen.

Mögliche Folgen

Ein aus dem Gleichgewicht geratener Säure-Basen-Haushalt ist häufig die Ursache vieler, auch chronischer Erkrankungen. Nach oft lange Zeit bestehendem Verlauf (Beschwerden wie Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen, Ekzeme, Stimmungsschwankungen, Sodbrennen, Muskel- und Gelenkbeschwerden, Allergien, Haar- und Nagelwuchsstörungen) entwickeln sich oft chronische Erkrankungen, wie z. B. Gicht, Rheuma, Osteoporose, Herzleiden und Linsentrübungen (grauer Star). Bei Tumorerkrankungen wird häufig eine Übersäuerung gemessen. Übersäuerung kann auch ein extrem starker Schmerzreiz sein. Die neuzeitlich bekannten Erkrankungen, wie das Fibromyalgiesyndrom, das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) oder das vielfältige chemische Sensibilitätssyndrom (MCS)stehen mit Störungen des Säure-Basen-Haushaltes in Verbindung.

Messmethoden für die Säure-Basen-Diagnostik

Die Messmethode des Urin-pH-Wertes mittels Messstreifen (aus der Apotheke), vorzugsweise des Morgenurins sowie tagsüber (ca. zwei Stunden nach dem Essen), stellt allenfalls eine grob orientierende Momentaufnahme dar, sagt jedoch nichts über die Pufferkapazität des Organismus aus.

Therapiemethoden zur Entsäuerung

Im Vordergrund steht die Ernährungsumstellung auf eine basisch betonte Vollwertkost. Säure bildende und Basen raubende Kost, wie Fleisch, Wurst, Käse, Eier, Süßigkeiten, Alkohol und Kaffee, sollten deutlich reduziert und stattdessen bevorzugt Gemüse, Obst, Kartoffeln und Getreide gegessen werden.

Die Zufuhr von Basensalz-Präparaten ist in Pulverform häufig langfristig notwendig und sinnvoll. Einen Ausgleich kann auch die Zufuhr von Brot-Getreide-Säuren im Brottrunk schaffen, die den körpereigenen Säuremolekülen entgegenwirken. Zur Akutbehandlung können Baseninfusionen und –bäder eingesetzt werden.


Sehr bewährt ist das MARIENAPOTHEKE -Basenpulver nach Dr. Barth
Heilreaktionen:

Bei einer milden Behandlung, gleichbedeutend mit wenig Basenpulver oder Basentabletten, werden sich wahrscheinlich keine Heilreaktionen einstellen. Reaktionen in Form von durchfälligen Stühlen können aber ein oder zwei Tage auftreten, da durch die Basenzufuhr die basenliebenden Organe (Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und Dünndarmdrüsen) biochemisch belebt werden und eine Darmsäuberung eintritt.

"Blutreinigungstee":
Zusammensetzung: Lindenblüten, Fenchel, Schafgarbe, Gänsefingerkraut, Melisse, Salbei, Zinnkraut zu gleichen Teilen zu je 20 Gramm mischen. Zubereitung: Für 1 l ca. einen gehäuften TL, 3 Min. ziehen lassen; es soll ein "heller" Tee werden."

top
top top
top